Schule

 

Herzlich willkommen am

 

Martin-Heidegger-Gymnasium

 

 

 

Leistungskurs Musik bekommt wertvolle Tipps

von Konzertpianistin Henriette Gärtner

Dass die fachpraktische Prüfung ein Teil des Abiturs sein würde, wussten die vier Schülerinnen schon, als sie vor eineinhalb Jahren Musik als ihr Leistungsfach wählten. Dass sie sich über das Üben mit dem Instrument hinaus für dieses Vorspiel vorbereiten können, erklärte ihnen die Meßkircher Pianistin Henriette Gärtner, die selbst einmal Schülerin des Martin-Heidegger-Gymnasiums war. In einem eindrucksvollen Vortrag erläuterte sie den angehenden Abiturientinnen, wie man sich mental auf ein Vorspiel vorbereiten kann und welche Rolle das Lampenfieber dabei spielt. Dabei wurde deutlich, dass das Lampenfieber durchaus eine wichtige Funktion erfüllt, nämlich für ein leistungsförderndes Spannungslevel zu sorgen. Erst wenn das optimale Erregungsniveau überschritten werde, führe Lampenfieber zu Blockaden und wirke leistungshemmend. Gärtner betonte, wie wichtig es sei, die mentale Einstellung zu trainieren, um in der Prüfungssituation das eigene Potential zeigen zu können. In diesem Zusammenhang riet sie auch dazu, sich von Perfektionsansprüchen zu verabschieden. Nach einer spannenden und intensiven Doppelstunde bedanken sich die Schülerinnen und Kurslehrerin Susanne Pflumm ganz herzlich mit einem kleinen Präsent: einer selbst gebackenen Klaviertastatur, die gemeinsam mit einer Tasse Tee verkostet wurde.

Schüler geben einem KZ-Häftling seinen Namen zurück

Ein Erinnerungsabend am Martin-Heidegger-Gymnasium widmet sich dem Schicksal von Iwan Sadowez aus der Ukraine

Auf dem Friedhof in Meßkirch findet sich das Grab eines „Unbekannten Deutschen“ aus dem Jahre 1945. Aufgrund der Recherchen von Markus Fiederer, Geschichtslehrer am Martin-Heidegger-Gymnasium, steht nun fest: Hier liegen die sterblichen Überreste des KZ-Häftlings Iwan Sadowez aus Welbiwno in der heutigen Ukraine. Im April 1945 war er zusammen mit vielen weiteren Leidensgenossen der Konzentrationslager am Rande der Schwäbischen Alb, vom KZ Spaichingen ausgehend, auf einen sogenannten Todesmarsch geschickt worden. Bei Messkirch muss er entkräftet zusammengebrochen sein und wurde wohl an Ort und Stelle von seinen Peinigern erschlagen oder erschossen.

     

Mit berührenden Beiträgen erinnerten nun die Schüler Celina Bienert, Luisa Braunschweig, Nils Hensler, Jennifer Horn, Pius Kempter, Annelie Muffler, Maren Schmid, Nico Tenkhoff, Manuela Vögtle und Niklas Zwick an das Schicksal von Iwan Sadowez. Sie brachten Berichte von Augenzeugen zu Gehör, die den Zug der Kolonnen durch Meßkirch, ja sogar das Verscharren der erschlagenen Häftlinge im Gewann Münzkreuz beobachtet hatten. Die ausdrucksstarke Stimme der Abiturientin Maren Schmid bereicherte den Abend mit zwei Friedensliedern, die unter die Haut gingen. „Wann ist endlich Frieden?“, hieß es im Refrain des Liedes von Reinhard Mey.

Den zahlreichen Zuhörern konnten die Schüler von ihrem Vorhaben berichten, das Steinkreuz auf dem Friedhof um eine Tafel zu ergänzen, die auf die Identität des Verstorbenen verweist. Die Schüler waren zwischenzeitlich erfolgreich: Die Finanzierung der Tafel ist dank großzügiger Spenden gesichert.

Zu einem der fesselnden Höhepunkte des Abends wurde eine Uraufführung: Yvonne Fiedler, Musiklehrerin am Gymnasium, brachte das Lied „namenlos“ zu Gehör. „Keiner soll namenlos von uns gehen!“, so die Botschaft des Liedes, das Yvonne Fiedler zusammen mit ihrer Mutter in Erinnerung an Iwan Sadowez komponiert hatte.

Abgerundet wurde der Abend durch zwei historische Vorträge: Dr. Andreas Zekorn, Archivar des Kreisarchivs Zollernalb, führte in das System der Konzentrationslager am Rande der Schwäbischen Alb ein. Markus Fiederer informierte über die neuesten Rechercheergebnisse zu Iwan Sadowez. Am Schluss konnte er sogar ein Foto präsentieren, auf dem Iwan Sadowez abgelichtet war. Fiederer verdankt das Foto dem direkten Kontakt mit der Familie Sadowez in Welbiwno. Die 72-jährige Nichte von Iwan Sadowez, Zenia Sadowez, lebt noch heute in Welbiwno. Sie hat nun Gewissheit über das Schicksal und die letzte Ruhestätte ihres Onkels.

Jahrgangsstufe 12 holt Studienfahrt nach

Es war lange ungewiss, ob die üblicherweise in Klasse 11 stattfindende Studienfahrt nach Berlin nachgeholt werden könnte, nachdem sie zunächst aufgrund der Pandemie ausfallen musste. Deshalb war die Erleichterung groß, als die Jahrgangsstufe 12 vor den Herbstferien vollzählig mit ihren Tutoren im Bus nach Berlin saß. Die Gruppe des Martin-Heidegger-Gymnasiums stieg für fünf Nächte in einem Hostel in Friedrichshain ab und fühlte sich in ihrem neuen Kiez sofort wohl. Das Programm unterschied sich von dem vergangener Jahre, da sowohl Bundestag als auch Bundesrat die gebuchten Führungen absagten. Dafür wurden aber andere interessante Bausteine aufgenommen. Spannend war etwa die Führung durch den ehemaligen Flughafen Tempelhof, der die Berliner Geschichte der vergangenen 80 Jahre anschaulich widerspiegelt. Auch die Street-Art-Führung durch‘s Scheunenviertel vermittelte neue Einblicke in die Welt der Straßenkunst und schärfte den Blick für Sticker, Graffitos und andere Kunstformen im öffentlichen Raum. Das Brandenburger Tor, die Gedenkstätte Berliner Mauer, das Regierungsviertel und das Holocaust-Mahnmal gehörten natürlich ebenfalls zum Programm. Mit dem Besuch der Oper nahmen die Jahrgangsstufe ein Angebot wahr, das es im näheren Umkreis in der Heimat so nicht gibt. Bert Brechts Stück „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“, das sich mit der Frage nach den richtigen Zielen im Leben beschäftigt, hinterließ dabei bleibenden Eindruck. Dies galt auch für die Führung durch das ehemalige Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen, die teilweise von ehemaligen Häftlingen durchgeführt wurde, die den Schülerinnen und Schülern anschaulich vermittelten, wie seinerzeit mit politischen Gegnern umgegangen wurde. Den Sonntag verbrachte die Gruppe bei bestem Wetter rund um den Müggelsee. Vom Aussichtsturm der nahegelegenen Müggelberge bot sich ein phantastischer Blick über Berlin und das grüne Umland. Über Dessau, wo eine Führung durch das dortige Bauhaus einen weiteren Schwerpunkt setzte, ging es dann weiter nach Weimar. Hier beschäftigten sich die Abiturient*innen mit der deutschen Klassik, Goethes Wohnhaus, der Weimarar Demokratie, der Gründung des Bauhaus und dem ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald. Trotz seiner Beschaulichkeit zeigte sich Weimar als ein Ort, der repräsentativ für zentrale Ereignisse der deutschen Geschichte steht. Mit vielen neuen Eindrücken ging es schließlich zurück nach Meßkirch.

Schüler*innen des MHG werden bei ihrer Berufswahl unterstützt

In der Woche vom 8. bis zum 12. November fanden in Kooperation mit der Agentur für Arbeit (AfA) Sigmaringen an drei Tagen Einzelberatungen für die Jahrgangsstufen 11 und 12 statt. Herr Feuerstein stand für alle interessierten Schüler*innen aus den entsprechenden Klassen für 30-minütige Beratungsgespräche rund um ihre persönliche berufliche Zukunft zur Verfügung. Wo liegen meine Interessen und Neigungen? Welches sind meine Wunschberufe? Möchte ich studieren gehen? Diese und viele weitere Fragen wurden in diesen individuellen Beratungsgesprächen, die von unseren Schüler*innen in großer Zahl nachgefragt wurden, ausführlich thematisiert. Im Frühjahr 2022 wird es weitere Termine geben. Ein großer Dank richtet sich hierbei an Herrn Feuerstein, der unseren Schüler*innen stets kompetent, freundlich und hilfsbereit zur Seite steht.

Bild: Stefan Feuerstein im Gespräch mit Schülerin Lea Broß (Klasse 11)

Volksbank Meßkirch und Förderverein übergeben Brennofen an das Martin-Heidegger-Gymnasium

Für die Kunsterzieherin des Martin-Heidegger-Gymnasiums, Andrea Stumpf, geht ein kleiner Traum in Erfüllung: Mit der Unterstützung durch die Volksbank Meßkirch und den Freundes- und Förderverein konnte die Schule einen neuen Brennofen anschaffen. Nachdem die alten Geräte aus den 70ern des vergangenen Jahrhunderts in die Jahre gekommen waren und bereits Rostanhaftungen besaßen, bestand hier akuter Handlungsbedarf. Der neue Ofen brennt die Kunstobjekte aus Ton mit neuester Technik und entspricht auch den höchsten Sicherheitsstandards. Stumpf freut sich nun darauf, mit der Klasse 9 die ersten Gegenstände  zu töpfern und den  neuen Ofen  in Betrieb zu nehmen.

Sowohl die Volksbank Meßkirch eG Raiffeisenbank als auch der Förderverein des Gymnasiums bezuschussten die Anschaffung mit jeweils 2000 Euro. Die Gesamtkosten des Brennofens betrugen 9.000 Euro.

Bei der Übergab des Geräts durch Markus Herz, Vorstandsmitglied der Volksbank, und Uta Mahler-Kraus, die Vorsitzende des Fördervereines, bedankte sich Schulleiter Tobias Andelfinger ganz herzlich für die großzügige Unterstützung und hob hervor, dass mit dieser Anschaffung das musische Angebot der Schule um einen wichtigen Baustein ergänzt werde. Auch sei die Schule bei solchen Investitionen auf die Unterstützung durch externe Partner angewiesen, da derartige Summen aus eigenen Mitteln kaum zu stemmen seien.

Herz betonte, dass gerade die Förderung von Kindern und Jugendlichen ein wichtiges Anliegen der Volksbank Meßkirch sei und sie deshalb gerade in diesem Bereich immer wieder gerne einen Schwerpunkt in ihrer Spendenbereitschaft setze. Die finanziellen Mittel würden hier sinnvoll eingesetzt.

Juniorwahl 21 am Martin-Heidegger-Gymnasium

Das spannende Wahljahr 2021 hielt für die Schüler am MHG nicht nur reichlich Diskussionsstoff bereit, sondern im Rahmen der Bundestagswahl auch die Juniorwahl. Diese wird seit vielen Jahren von Kumulus e.V. angeboten. Dieser gemeinnützige Verein aus Berlin engagiert sich für die politische Bildung von Jugendlichen. Die Teilnahme an der Juniorwahl ist aufgrund von öffentlichen Fördermitteln umsonst. Sind diese Mittel ausgeschöpft, können Schulen dennoch teilnehmen, wenn sie eine sogenannte Demokratie-Aktie kaufen. Diese Aktie kostet 250 Euro und wurde für die Bundestagswahl 2021 vom Freundes- und Förderverein des Gymnasiums gesponsert. Dafür versorgt der Verein die teilnehmenden Klassen mit Unterrichtsmaterial, Wahlzetteln, Wahlurnen und weiterem Material. Vier Tage vor der Bundestagswahl, am 22. September, führte der Gemeinschaftskunde-Leistungskurs Klasse 12 von Herrn Regenauer die Bundestagswahl im Kleinformat durch. Von 8 bis 13 Uhr konnten alle Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse ihre Erst- und Zweitstimme abgeben. Mit einer grandiosen Wahlbeteiligung von über 80% wurde das Angebot sehr gut angenommen. Von den 173 Wahlberechtigten nutzen 141 ihr Wahlrecht. Für viele war es ein spannendes Ereignis, den Wahlablauf auch außerhalb des Lehrbuchs kennen zu lernen. Betrachtet man die Ergebnisse der Schule und des gesamten Bundesgebiets, sieht man, dass die bundesweiten Trends auch am Martin-Heidegger-Gymnasium sichtbar werden.  

Sprachdiplom trotz Schulschließung

10 Schülerinnen und Schüler des Martin-Heidegger-Gymnasiums legten im Frühjahr 2021 trotz Schulschließung die schriftlichen und mündlichen Prüfungen zum französischen Sprachdiplom DELF ab. Zu Beginn des neuen Schuljahres konnten die betreuenden Lehrer Matthias Fleisch und Stephan Schmid den Prüflingen ihr Diplom und ihre Glückwünsche überreichen. Das Diplom ermöglicht den Schülern ihre Sprachkenntnisse europaweit nachzuweisen. Außerdem bietet es eine gute Möglichkeit, Erfahrungen im Umgang mit Prüfungssituationen zu sammeln. Die Prüfungen werden in Zusammenarbeit mit dem Institut Culturel Franco-Allemand in Tübingen organisiert, welches auch die schulfremden Prüfer bestellt.

Vordere Reihe v.l.n.r. : Fabienne Bediat, Marina Weikart, Anna Biselli, David Gosztonyi, Sophia Stürmer, Hanna Reitze, Andreas Schamber, Annalena Maier, Kira Zwick. Auf dem Bild fehlt Vanessa Pozegowiak

Spanischklassen kochen Paella

Aus dem Kunstbereich drangen zum Ende des Schuljahres immer wieder verlockende Düfte ins Schulhaus. Der Grund lag in der neuesten Anschaffung der Spanisch-Fachschaft: Um den Schülerinnen und Schülern die spanische Kultur auch sinnlich erfahrbar zu machen, wurde eine große Paellapfanne angeschafft und auch fleißig benutzt. Hier präsentiert die Klasse 9a stolz das Ergebnis, bevor die Pfanne dann gemeinsam geleert wurde.

 

Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Abitur 2021

 

Foto: Tina Himmelsbach

 

Tag des Lesens

Unsere fünften Klassen haben sich auch in diesem Jahr an der Aktion "Ich schenk dir eine Geschichte" der Stiftung Lesen beteiligt.

Unterstützt wurden sie dabei von ihren Deutschlehrern Frau Gnädig und Herrn Milos sowie von der Buchhandlung Schönebeck.

Die Schülerinnen und Schüler freuten sich sehr über das Buch Biber Undercover, das sie als Geschenk von der Buchhandlung erhalten haben.

Das Bild zeigt die Klasse 5a mit ihren neuen Büchern.

 

Elisa Biselli gewinnt Mathematik-Wettbewerb

Die Schülerin der Klasse 6b überzeugte während des gesamten Schuljahres bei dem Wettbewerb "Problem des Monats" und erreichte den 1. Platz. Der Mathematik-Fachvorsitzende des Martin-Heidegger-Gymnasiums gratulierte zur tollen Leistung und überreichte die Urkunde und den Buchpreis. Der Wettbewerb des Landes Baden-Württemberg wird schulintern durchgeführt. 

 

Mira Weidele gewinnt Vorlesewettbewerb

Sehr erfolgreich beim Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen waren Elisa Biselli (Klasse 6a) und Mira Weidele (Klasse 6b).

Elisa wählte einen Textauszug aus Andreas Steinhöfels Jugendbuch Rico, Oskar und die Tieferschatten und erreichte im schulinternen Wettbewerb den hervorragenden zweiten Platz.

Als Schulsiegerin wurde Mira mit ihrem Wahltext Sina auf heißer Spur von Luzie Bosch gekürt.

Die Jury, bestehend aus Frau Gnädig, Herrn Milos und unserer Schülersprecherin Manuela Vögtle, bewertete sowohl den Textvortrag aus den von den Teilnehmern gewählten Büchern als auch das Vorlesen aus einem Text, den die Jurymitglieder im Vorfeld ausgesucht hatten. In diesem Fall handelte es sich bei Letzterem um Die unendliche Geschichte von Michael Ende.

Im sich anschließenden Kreisentscheid, bei dem in diesem Jahr ausnahmsweise Videos eingereicht wurden, konnten wir Mira dann zum beachtlichen zweiten Platz gratulieren.

Geographie-Leistungskurs besichtigt Daimler Test- und Innovationszentrum –

Auch Medizintechnik-Cluster Tuttlingen und Donauversickerung Immendingen werden besucht

Die Exkursionsgruppe mit Standortleiter Reiner Imdahl (hintere Reihe, 6. von rechts) am Daimler Test- und Innovationsgelände Immendingen

Vor wenigen Tagen durfte der Geographie-Leistungskurs des Martin-Heidegger-Gymnasiums einen Blick hinter die Kulissen des Daimler Test- und Innovationsgeländes in Immendingen (Landkreis Tuttlingen) werfen. Die diesjährigen AbiturientInnen und ihre Geographielehrer Lars Kettner und Jonas Künstner zeigten sich begeistert von der Führung durch den Standortleiter Reiner Imdahl. Aus geographischer Sicht war der Umwandlungsprozess vom Garnisons- zum Innovationsgelände von besonderem Interesse. Dass hierbei die Stärkung der regionalen Wirtschaft, die Interessen der Anwohner und die Einbindung von Naturschutzverbänden eine wichtige Rolle spielten, wurde sehr begrüßt. Im Anschluss an die informative Präsentation und eine intensive Fragerunde, folgte schließlich das Highlight des Tages: Im Reisebus der Firma Gaby Hauff durfte das Exkursionsteam unter fachkundiger Begleitung weite Teile des Teststreckengeländes selbst befahren und hautnah viele der mehr als 30 Test- und Prüfstrecken kennenlernen. Unvergessen bleibt hierbei zum Beispiel das Befahren der „unendlichen Gerade“, einem vier Kilometer langen Ovalrundkurs, in dem es durch Kurvenüberhöhungen möglich ist, mit einer bestimmten Geschwindigkeit ohne zu lenken zu fahren. Somit können zum Beispiel längere Autobahnfahrten simuliert werden, was im Bereich autonom fahrender Fahrzeuge von Bedeutung ist. Im Allgemeinen zeigte sich die Gruppe fasziniert von den Einblicken in Zukunftsfelder der Mobilität wie Vernetzung, autonomes Fahren, flexible Nutzung und Elektromobilität. Alle waren sich einig, dass es beeindruckend ist, was Daimler an diesem Standort geschaffen hat. Hier bieten sich beste Voraussetzungen, um die spannenden aber auch herausfordernden Mobilitätsaufgaben der Zukunft angehen zu können.

Um weitere geographische Perspektiven auf den Nachbarlandkreis zu werfen, wurden auch die Stadt Tuttlingen und die Donauversickerung Immendingen besucht. Bei der Donauversickerung standen Themen wie Karst im Vordergrund, in Tuttlingen hingegen ging man Fragestellungen zum Medizintechnik-Cluster, aktuellen städtebaulichen Entwicklungen und der Wehrdiskussion nach.

 

Prävention ist Teamarbeit!

 

Fast alle Präventionsveranstaltungen am Martin-Heidegger-Gymnasium Meßkirch können trotz der Corona-Pandemie stattfinden

 

Herr Hengstler vom Polizeipräsidium Ravensburg nutzt verschiedenste technische Möglichkeiten an der Schule, um sowohl Schülerinnen und Schüler im Präsenzunterricht als auch Schülergruppen im Homeschooling in die von ihm geleiteten Workshops einbeziehen zu können.

Am Martin-Heidegger-Gymnasium leisten Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schulsozialarbeiterin Nisha Burth kontinuierlich Präventionsarbeit. Immer wieder kooperieren sie dabei eng mit Experten der Polizei, der Jugendmedienagentur des Landratsamts oder der Suchtberatungsstelle Sigmaringen, um deren Blickwinkel und Erfahrungen einbeziehen zu können. Diese Kooperationen sind feste Bestandteile des Präventionskonzepts der Schule.

In den vergangenen Wochen hat Polizeihauptkommissar Fabian Hengstler am Martin-Heidegger-Gymnasium Meßkirch mehrere Workshops für Schülerinnen und Schüler zu den Themen „Gewalt“ und „Sucht“ in den Klassen 6 und 9 gestaltet sowie bei Elternabenden in der Klassenstufe 5 zum Thema „Verantwortungsvoller Umgang mit Medien“ informiert.

 

Bei den Teilnehmern kam dies sehr gut an.

„Es gibt mehr Varianten von Gewalt, als die, die ich bisher kannte!“, antwortet Bastian (Klasse 6b) auf die Frage, was er dazugelernt habe. „Nun weiß ich auch, wie man sich verhalten kann, wenn man es mit Gewalt zu tun hat“, ergänzt Melina. Vincent und Aaron sind ebenfalls begeistert und erkundigen sich gleich, wann die nächste Veranstaltung mit Herrn Hengstler stattfände.

Sehr erfreulich ist, dass aufgrund der Offenheit und Einsatzbereitschaft aller Beteiligten Workshops und Elternabende inzwischen häufig online stattfinden können. Aktuell hat sich auch eine Mischform bewährt, bei der ein Teil der Schülerinnen und Schüler die Veranstaltung an der Schule besucht, während die Schülergruppe im Homeschooling von den Referenten gestaltete digitale Angebote wahrnimmt. In Videokonferenzen können sich die Teilnehmer gegenseitig und natürlich auch mit den Experten austauschen.

Ermöglicht wird dies u.a. auch durch das große Engagement der Netzwerk­administratoren Heiko Adler und Thomas Menzel, die am Martin-Heidegger-Gymnasium eine Vielzahl an neuen digitalen Lösungen ermöglichen, und dank einer sehr guten technischen Ausstattung, für die die Stadt Meßkirch als Schulträger gesorgt hat.

 

Weihnachtsaktion „Ein Stern für Burundi“ war ein voller Erfolg

Die Weihnachtsaktion für unser Schulpatenschaftsprojekt in Burundi konnte trotz Corona vor Weihnachten stattfinden. Mit großem Eifer hat die SMV die Sterne gebastelt – vielen Dank! Die Klassen, die mit einer Power-Point-Präsentation über das Projekt informiert wurden, haben sich engagiert an der Aktion beteiligt, sodass der „Sternenhimmel“ an der Schule immer größer wurde. Schließlich konnten wir ein wirklich sensationelles Ergebnis erzielen:

2000 € haben wir an „Project human aid” überweisen können, das sind etwa 4000 Tagessätze für Schülerinnen und Schüler des Oberstufen-Internates in Kivoga. Neben dem finanziellen Ergebnis war diese Aktion aber auch ein ganz starkes Zeichen der Verbundenheit unserer Schule mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Burundi.

    

In diesem Jahr wurde das neue Oberstufen-Internat in der Nähe von Kivoga im Süden Burundis fertig gestellt. Dort können sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in einem guten Umfeld auf das Abitur vorbereiten und bekommen damit beste Chancen für ihre berufliche Ausbildung oder für ein Studium. Die Unterbringung im Internat ist notwendig, weil die SchülerInnen vielfach von weit her kommen. Ein Tagessatz pro SchülerIn beläuft sich auf ca. 50 Cent (je nach Wechselkurs). Darin enthalten ist die Unterbringung, Verpflegung und die Gehälter für das Internats-Personal (Betreuer*innen und Köche). PHA übernimmt das Schulgeld lediglich für die SchülerInnen, deren Familien es nicht selbst aufbringen können.

   Thomas Fischer, der Vorsitzende von „Project human aid“ hat sich auch ganz herzlich für diese Aktion und ihr tolles Ergebnis bedankt:

Liebe Schüler*innen, liebes Kollegium, liebe Eltern,

ein ganz herzliches Dankeschön einmal mehr für euren und Ihren Einsatz für unsere Arbeit in Burundi! Noch in der Mitte des vergangenen Jahres waren wir davon ausgegangen, dass wir in diesem Jahr auf eure und Ihre Unterstützung würden verzichten müssen - wir konnten uns beim besten Willen nicht vorstellen, wie in diesem verflixten Jahr 2020 mit all seinen Einschränkungen und Vorschriften eine Spenden-Aktion an einer Schule sollte stattfinden können. Das hat uns einige Sorgenfalten auf die Stirn getrieben, denn eure und Ihre Unterstützung ist für uns wichtiger, als ihr es Euch vielleicht vorstellen könnt! Als mich dann Herr Wetzel wissen ließ, dass Ihr die "Ein Stern für Burundi"-Aktion gestartet habt, war ich ziemlich überrascht - und als er mich dann schließlich das finanzielle Ergebnis der Aktion wissen ließ, bin ich aus allen Wolken gefallen! Nochmals tausend Dank für so viel kreatives Engagement; ich hoffe ihr und Sie hattet genau so viel Freude daran wie wir jetzt! Mit eurem Geld können wir nun weit in das Jahr 2021 hinein auch den SchülerInnen den Besuch unseres Internats ermöglichen, die aufgrund ihrer familiären Verhältnisse kein Schulgeld zahlen können.

Ich wünsche euch und Ihnen ein viel besseres neues Jahr; bei allen Schwierigkeiten, die noch vor uns liegen, wird das Licht am Ende des Tunnels ja doch allmählich immer heller.

Passt auf euch auf, passen Sie auf sich auf - ich würde mich sehr freuen, wenn ihr/Sie uns weiter die Treue halten würdet/würden!

Beste Grüße nach Meßkirch sendet euch/Ihnen

Thomas Fischer

Vorsitzender Project Human Aid e. V.

 

Nikolaus beschenkt mit seinem Gefolge die Klassen

Nikolaus, Knecht Ruprecht und ein paar Engel ließen sich von der Corona-Krise nicht abschrecken und besuchten die Klassen des MHG. Wohl aus Mitleid aufgrund der aktuellen Situation, vielleicht auch, weil die maskierten Schüler nicht eindeutig zu identifizieren waren, kam Ruprecht mit seiner Rute nur sehr spärlich zum Einsatz. Dafür gab es viel Lob für die Schülerinnen und Schüler, sogar für die Lehrer, und alle durften sich über Lebkuchen aus der Weihnachtsbäckerei freuen. Danke!

 

 

Geographie-Leistungskurs erkundet das Allgäu

Es war noch tiefste Nacht, als die kleine Gruppe der Zwölftklässler mit den Geographielehrern Jonas Künstner und Lars Kettner Richtung Oberstdorf aufbrachen. Da aufgrund der Coron-Verordnung nur eintägige außerunterrichtliche Veranstaltungen erlaubt waren, wurde der Tag bestmöglich genutzt und ein spannendes und lehrreiches Programm aufgestellt. Dabei standen die Themen Karst und Massentourismus im Zentrum der Exkursion.

Beim Aufstieg auf das 2080 Meter hohe Hahnenköpfle wurden die beeindruckenden Karstformationen des Gottesackerplateaus erkundet. Die Durchquerung der Breitachklamm, der tiefsten Felsenschlucht Mitteleuropas, wurde begleitet von unterschiedlichen themtischen Inputs. Beim anschließenden Abschlussessen waren sich alle einig, einen erlebnisreichen, gemeinschaftsstärkenden und lustigen Tag gehabt zu haben.



 

 

Studienbotschafter stellen Berufe vor

Spannende und informative Einblicke bekamen die Schülerinnen und Schüler der Kursstufe bei den Vorträgen von drei Studienbotschaftern, die ihren Werdegang und ihre Berufe vorstellten. Die Gebäudetechnikerin Christina Gänßlen, der Maschinenbauer Markus Beierl und Steuerberater Manuel Weishaupt, die alle selbst am Martin-Heidegger-Gymnasium zur Schule gingen, standen anschließend den Anwesenden für Fragen aller Art zur Verfügung, wobei nicht nur die Schülerinnen und Schüler eifrig nachhakten, sondern sich auch die begleitenden Eltern teilweise großes Interesse bekundeten. Matthias Fleisch, der die Studienorientierung an der Schule koordiiert, und die Vorsitzende des Fördervereins, Uta Maler-Kraus, bedankten sich zum Schluss ganz herzlich bei den drei Ehemaligen.

Manuel Weishaupt erläutert die Aufgaben eines Steuerberaters