Schule

 

Herzlich willkommen am

Martin-Heidegger-Gymnasium

 

 

 

50 Jahre Abitur

Das MHG feierte sein Jubiläum

 

Der Einladung zum Sommerfest des Martin-Heidegger-Gymnasiums waren zahlreiche Ehrengäste gefolgt. Beim Festakt in der Halle am Feldweg gab es muntere Reden und einige Überraschungen.

Südkurier, 25. Juli 2022von Herbert Dreher,

Vor 51 Jahren erhielten 17 Abiturienten das erste Entlassungszeugnis am Martin-Heidegger-Gymnasium in Meßkirch. Dem Abiturjahrgang 1971 folgten 50 weitere Abschlussklassen mit insgesamt 1800 Abiturienten. Viele von ihnen kamen am Samstag wieder zu ihrer Bildungsstätte zurück, um gemeinsam das 50-jährige Bestehen der Schule zu feiern – wegen der Corona-Pandemie mit einem Jahr Verzögerung. Das Schulfest bot den Rahmen, sich beim Wiedersehen an die gemeinsame Schulzeit zu erinnern, alte Schulfreunde zu treffen und um lustige Anekdoten nochmals aufzufrischen.

Rektor Tobias Andelfinger begrüßte zum Festakt seine Gäste aus allen Jahrgangsstufen und ging auf den stetigen Wandel pädagogischer Lehre ein. Die Schule fördere als starke Gemeinschaft das Selbstbewusstsein der jungen Menschen, in starker Gemeinschaft zwischen Lehrerkollegium, Elternhaus und Schulkameraden. Kai Metzger als Vertreter des Regierungspräsidiums Tübingen hob in seinen Grußworten die Schülermitverwaltung (SMV) hervor, eine schulinterne Organisation, die organisieren, Verantwortung übernehmen und mit Kompromissen die Welt gestalten würde.

Dass die Stadt Meßkirch als Schulträger den Belangen des Gymnasiums „Am Feldweg“ stets aufgeschlossen gegenübersteht, war in den Ausführungen von Gemeinderätin Insa Bix in Vertretung von Bürgermeister Arne Zwick zu hören. Aus dem ursprünglichen Pro-Gymnasium, mit Unterrichtsräumen in verschiedenen Gebäuden der Stadt, entstand das heutige Martin-Heidegger-Gymnasium, ein moderner Baukörper mit technisch optimaler Ausstattung. 1969 habe die Stadt mit einer weitsichtigen Planung den Grundstein in der Schulentwicklung und einen Meilenstein für Stadt und Region für den Schulsektor geschaffen. Im Jahr 1975 entstand das Hallenbad und 2004 erfolgte die Einrichtung der Ganztagsschule mit Mensabetrieb. Nicht von ungefähr ist die Stadt Meßkirch stolz auf ihr Martin-Heidegger-Gymnasium, welches in den vergangenen 50 Jahren namhafte und über die Grenzen hinaus bekannte Persönlichkeiten hervorgebracht hatte.

Vor 35 Jahren hat sich der Freundeskreis und Förderverein „Martin-Heidegger-Gymnasium“ gegründet. Ein Verein, der die Schule mit außergewöhnlichen finanziellen Mitteln unterstützt und einen Beitrag dazu leistet, dass sich die Schülerinnen und Schüler „noch heimeliger“ fühlen können. Uta Mahler-Kraus, langjährige Vorsitzende des Fördervereins, bezeichnete die Schule als einen Ort der Gemeinschaft, in welcher das Schulleben den Menschen prägt. Sie sagte: „Unsere Schule vermittelt und festigt sowohl eine solide Fachkompetenz, als auch methodische, soziale und personale Kompetenzen“. Sie ist sich sicher, dass das Lehrerkollegium mit der Schulleitung gemeinsam alle Hürden meistert und das Zusammengehörigkeitsgefühl weiter gestärkt wird. Der besondere Dank galt Rektor Tobias Andelfinger und dessen Stellvertreterin, Simone Hägele-Schatz. Als Jubiläumsgeschenk übergab der Förderverein fünf große Relax-Liegen für den Außenbereich zur Entspannung für Körper, Geist und Seele.

 „50 Jahre Abi sind auch 50 Jahre Elternarbeit“ sagte Elternbeiratsvorsitzender Michael Bienert und bezeichnete die Arbeit der Eltern als wesentlichen Baustein zwischen Lehrer, Schüler und Eltern. Bei steigendem Niveau werden Eltern mehr und mehr gefordert. Auch für die Eltern ist das Wohlbefinden ihrer Kinder in der Schule ein großes Anliegen. Um dieses zu fördern, befasst sich der Elternbeirat derzeit mit dem Bau einer Grillstelle und dafür gab es schon mal einen Sack Grillkohle. „Kohle kann man immer brauchen“, so Michael Bienert.

Mit einem erfrischenden Festvortrag fesselte Gerd Mägerle vom Abi-Jahrgang 1990 und heute Redaktionsleiter der Schwäbischen Zeitung in Biberach die zahlreichen Zuhörer. Er hat die 50 Jahre Abi am Martin-Heidegger-Gymnasium humorvoll zusammengefasst und ab und zu auch mal aus der Schule geplaudert. Als Dorfkind aus einer Großfamilie stammend, musste er von den Stadtkindern schon einiges einstecken und aushalten. In seinem Resümee zur Schulzeit fasste er die fortlaufende Entwicklung und die Veränderungen der Jahrzehnte zusammen. Sportstunden als Gymnasialschüler sind ihm in besonderer Erinnerung geblieben. In Folge einer fehlenden Sportstätte gab es Lauftraining auf dem geteerten Sträßle „Am Feldweg“. „Und dann habe ich im Laufe der Schuljahre die Laufstrecke nicht mehr in Metern, sondern in Feldwegeinheiten eingeteilt“, betonte Mägerle. Viele ehemalige Abiturienten bestätigten seine Ausführungen mit einem Schmunzeln oder Kopfnicken und am Ende mit einem langanhalten Applaus.

In allen Ausführungen der Redner war zu entnehmen, dass am Martin-Heidegger-Gymnasium im gegenseitigen Miteinander eine große Harmonie herrscht und die Schüler gut aufgehoben sind. Die Bigband unter der Leitung von Susanne Pflumm-Hruza hat den Festakt im flotten Rhythmus mitgestaltet. Auf dem Schulhof setzten sich die Feierlichkeiten nahtlos fort. Speisen und Getränke, Kaffee und Kuchen waren reichlich geboten und während des musikalischen Rahmenprogramms von Schülerinnen und Schülern serviert. Man ging durch die Reihen der vielen Besucher und traf sich mit alten Freunden und Bekannten. Ein Fest der großen „Gymi“-Familie, das im geselligen Beisammensein bis Mitternacht dauerte.

 

 

Vom Donautal bis nach Barcelona – MHGler sind wieder unterwegs


Nach längerer Pandemie-Pause durften verschiedene Gruppen des Martin-Heidegger-Gymnasiums nun endlich wieder auf Reisen gehen. Hierbei zog es sie in ganz unterschiedliche Himmelsrichtungen: Die Klassen 6 fuhren ins Schullandheim ins schöne Berchtesgaden, die Klassen 7 verbrachten eine aufregende Nacht auf der Burg Wildenstein im Donautal, die NWT-Kurse aus Klasse 9 und 10 reisten in den hohen Norden nach Hamburg, die Spanisch-Kurse aus Klasse 9, 10 und 11
genossen das mediterrane Barcelona, eine Gruppe aus der Jahrgangsstufe 1 wanderte mehrere Tage lang durch die faszinierende Bergwelt im Kleinwalsertal und der Geo-Leistungskurs aus der JG1 führte eine lehrreiche Exkursion in den Freiburger Raum durch. Alle Fahrten bereiteten den Teilnehmer*innen viel Freude und bescherten ihnen unzählige lehrreiche, schöne und lustige Erinnerungen. Insbesondere zeigte sich, dass sie die Gemeinschaft auf eine ganz besondere Weise stärken und wertvolle Erfahrungen fürs Leben mit sich bringen.

Die Klassen 7 wanderten vom Wildenstein aus durchs Donautal.

 

Bei ihrem Landschulheim in Berchtesgaden besuchten die Sechtklässler*innen ein Salzbergwerk.

 

Dass Hamburg eine wasserreiche Großstadt ist, sieht man an diesem Foto der NWTler der Klassen 9 und 10.

Der Geographie-Leistungskurs erkundete den Schwarzwald und Freiburg.

 

Die Spanisch-Klassen 9 und 10 unterwegs in Barcelona.

Auf dem Hahnenköpfle im Kleinwalsertal feierte die Jahrgangsstufe 11 den erfolgreichen Aufstieg.

 

 

Abitur 2022 - Abios Amigos

Bericht von Isabell Michelberger (Südkurier):

Bei der Abschlussfeier unter dem Motto „Abios Amigos. 12 Jahre Siesta, jetzt Fiesta“ in der Stadthalle in Meßkirch erhielten 39 Abiturientinnen und Abiturienten des Martin-Heidegger-Gymnasiums ihr Reifezeugnis überreicht. 16 von ihnen durften aufgrund von besonderen Leistungen Lob und Preise entgegennehmen. Stolz verkündete Schulleiter Tobias Andelfinger, dass der Jahrgang 2022 mit dem Gesamtnotendurchschnitt von 2,25 ein „respektables Ergebnis“ erreicht habe. Das sei umso höher einzuschätzen, da die vergangenen zweieinhalb Jahre durch Corona geprägt waren und dieser Abiturjahrgang nun wieder nach dem normalen Verfahren geprüft worden sei. Dafür erhielten die Absolventen kräftigen Applaus.

Die Zeit des Abschiednehmens sei jetzt gekommen, erklärte Schulleiter Tobias Andelfinger in seiner Rede. „Nun müsst ihr eurem Leben selbst eine Ordnung geben“, betonte er. „Ihr müsst Ziele finden, die ihr erreichen wollt“, ermunterte er sie. Vom verschlafenen Mexikaner des Mottos „Abios Amigos“ ausgehend zog er die Verbindungslinie zu den Stoikern, die an ihren festen Platz im Leben glauben, auch wenn die Welt chaotisch erscheint. Deshalb empfahl er den Absolventen, mit Gelassenheit und Seelenruhe auf den „dynamischen, krisenhaften Veränderungsstrudel“ zu reagieren. Dabei wünsche er ihnen viel Glück.

Bürgermeister Arne Zwick bestärkte die Abiturientinnen und Abiturienten darin, ihren neuen Lebensabschnitt selbst zu strukturieren. Die Schule habe ein gutes Rüstzeug mitgegeben, um dem heutigen Geschehen zu begegnen und die vielen Krisen anzugehen. „Wandel kann sich auch zum Guten entwickeln“, gab er ihnen die Hoffnung mit auf den Weg. Er freue sich, wenn einige wieder gerne nach Meßkirch zurückkommen.

Der Elternbeiratsvorsitzende Michael Bienert erinnerte daran, dass die Absolventen lange Zeit mit Masken in der Schule saßen, Home-Schooling erst erfunden werden musste und die Bilder im Internet in manchen übertragungslahmen Regionen einem Daumenkino geglichen hätten. „Doch unsere Kinder haben es geschafft“, vermerkte er stolz. Er freue sich sehr, an diesem Abend applaudieren zu dürfen.

Bei den zukünftigen Wegen stets an die Nachhaltigkeit zu denken, dazu riet Uta Mahler-Kraus, Vorsitzende des Freundes- und Fördervereins der Schule. Auch das Lernen, wie der Umgang mit Ressourcen und der Umwelt, sollte immer nachhaltig geschehen. „Ich wünsche Ihnen, dass Sie es schaffen, manches Vertraute loslassen zu können, um in der Zukunft neue Wege zu gehen“, richtete sie ihr Wort an die Absolventen und wünschte ihnen dabei viel Erfolg. Auch Ottmar Wetzel von der Fachschaft Religion ging auf das Wertvolle von Pausen ein. „Wir brauchen nicht alles aus eigener Kraft erreichen“, bekräftigte er, denn der Samen wachse irgendwann von alleine. Eine Siesta sei in der schnelllebigen Welt eine wichtige Tugend.

Die Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs gestalteten den Abend zu einem schönen Fest. Die Stadthalle war festlich geschmückt, die Tische zierten goldene Luftschlangen, Blumen und kleine Kakteen. Luisa Braunschweig begrüßte die Gäste und führte charmant durch den Abend. Celine Bienert ließ eine Sonate von Wolfgang Amadeus Mozart erklingen, die zu den Stücken gehörte, mit denen sie in der Prüfung die Höchstpunktezahl erreicht hatte. Auch dafür gab es viel Applaus. Einen weiteren musikalischen Beitrag bot Maren Schmid mit einem Song der Sängerin Adele, bei dem sie Marietta Keller am E-Piano begleitete.

Wie viel Freude die Absolventen miteinander hatten, zeigte sich bei der Überreichung des SMV-Preises an Manuela Vögtle und Niklas Zwick, die vor Freude strahlten. Sophia Stürmer und Sophia Schneider waren voll des Lobs bei ihrer Laudatio auf die beiden. „Ganz viel Träume und Glück“ wünschten sie dem Abiturjahrgang auf den weiteren Wegen.

 „Wer hätte das gedacht“, eröffnete Jaan Günaydin humorvoll seine Scheffelpreisrede. „I bin a Schwob mit türkischen Wurzeln“, erklärte er. Er habe es wohl Harry Haller, dem Protagonist in Hermann Hesses „Steppenwolf“, zu verdanken, dass er an diesem Pult stehe: dessen Einsamkeit und seiner eigenen in den Zeiten des Lockdown. „Aber es ist mir eine Ehre, diesen Preis erhalten zu haben“, versicherte er und erhielt großen Applaus für seine unterhaltsame Rede. Nach dem gemeinsamen Essen ließen die Absolventen mit einer Dia-Show ihre acht Jahre am Martin-Heidegger-Gymnasium Revue passieren.

Jahrgangsstufe 1 bei Bix-Lackierungen

 

Unsere Schüler*innen der Jahrgangsstufe 1 besuchten am Dienstag, den 21. Juni die Firma BIX Lackierungen in Meßkirch. Dort erhielten sie unter dem Themenschwerpunkt Industrie 4.0 Einblicke in wichtige betriebliche Prozesse und nahmen im Zuge dessen einen Produktionsrundgang vor. Im Anschluss bekamen unsere Schüler*innen ein Bewerbertraining mit vielen Tipps und Tricks, die es beim Bewerbungsprozess sowie in einem möglichen Vorstellungsgespräch zu beachten gilt. Dies war umso mehr gewinnbringend, da bei unseren angehenden Abiturient*innen in den kommenden Monaten die Bewerbungsphase für Ausbildungen, Studiengänge und Weiteres anstehen wird. Der unterhaltsame und lehrreiche Tag wurde mit einem Teambuilding abgerundet, bei der unsere Schüler*innen in Kleingruppen eine „Marshmallow-Challenge“ durchführten. Dabei wurde nicht zuletzt viel gelacht, sodass der begleitende Lehrer, Matthias Fleisch, von einem gelungenen Tag sprechen konnte.

Sparkasse sponsert Tischtennisplatte

Meßkirch – Aus dem Erlös des PS-Sparens, den die Sparkasse Pfullendorf-Meßkirch jedes Jahr für soziale und kulturelle Zwecke in der Region ausschüttet, erhielt das Gymnasium Meßkirch 1.000 Euro. 

„Damit unterstützen wir gerne den Kauf der Outdoor-Tischtennisplatte für die Schüler und wünschen allen viel Spaß und actionreiche Matches“, freute sich Regionaldirektor Martin Henkenius und Kundenbetreuer Marc Riester zusammen mit Rektor Tobias Andelfinger bei der Einweihung des neuen Sportgerätes auf dem Pausenhof. Dort herrschte bereits reger Spielbetrieb an der Platte.

Neben Engagements wie diesem, unterstützt die Sparkasse Schüler auch im Bereich der Berufsorientierung. Dazu gehören beispielsweise Schulpraktika, Bewerbertraining und Informationen über Geldanlagen. 

Übergabe der neuen Tischtennisplatte: v.l.n.r. Regionaldirektor Martin Henkenius, Rektor Tobias Andelfinger, Sparkassen Kundenbetreuer Marc Riester mit Schülern des Gymnasiums

SMV organisiert Hygieneartikelspender für die Mädchentoilette

Seit wenigen Tagen hängt in der Mädchentoilette ein Tampon- und Bindenspender, der es unseren Schülerinnen im Bedarfsfall jederzeit ermöglicht, sich unkompliziert, hygienisch und vor allem diskret ein benötigtes Produkt zu entnehmen. Auf dem Foto präsentieren die SMV-Mitglieder Sophia Stürmer (JG1), Sophia Schneider (JG1) und Manuela Vögtle (JG2) die Neuanschaffung. Die SMV hofft, dass hierdurch der Umgang mit einem normalen Bedürfnis für unsere Schülerinnen erleichtert werden kann.

Besuch der Dualen Hochschule BW

Am Dienstag, den 24. Mai durften wir Vertreter*innen der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Ravensburg am MHG begrüßen. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung brachten Prof. Dr. Heinz-Leo Dudek (Studiengangsleiter Wirtschaftsingenieurwesen) sowie zwei Studierende unseren Elftklässlern das duale Studium an der DHBW Ravensburg näher. Dabei ging es nicht nur um rechtliche Rahmenbedingungen oder Bewerbungsfristen, sondern auch um persönliche Erfahrungen und Erlebnisse, die besonders die beiden anwesenden Studierenden aus erster Hand erzählen konnten. Da sich diese Studienmöglichkeit großer Beliebtheit erfreut und sich auch einige unserer Schüler*innen nach ihrem Abitur ein duales Studium vorstellen können, wurde diese Veranstaltung mit großem Interesse verfolgt. Im Anschluss konnten Fragen gestellt werden. Matthias Fleisch, Zuständiger für die Berufsorientierung am MHG, bedankte sich abschließend bei den Referenten für die gelungene Veranstaltung.

Studienbotschafter informieren Kursstufe

Eine informative Veranstaltung gab es am Martin-Heidegger-Gymnasium für die Klassen 11 und 12 sowie für interessierte Eltern. Vier ehemalige Schüler*innen des MHG (Markus Filff, Matthias Lorch, Simone Knoblauch, Dr. Selina Reiter) stellten als Studienbotschafter*innen den Zuhörer*innen ihren beruflichen Werdegang in den Bereichen Lehramt, Sozialpädagogik, Maschinenbau und Medizin vor und standen im Anschluss für Fragen Rede und Antwort. Die Schüler*innen und ihre Eltern konnten dabei zwischen verschiedenen Vorträgen und Berufsrichtungen wählen. Die Resonanz auf Seiten der Teilnehmer*innen war äußerst positiv. Die Elftklässlerin Mariella Hafner sprach von einem interessanten Abend, der viele neue Erkenntnisse bot. Ihre Klassenkameradin Marina Weikart ergänzte: „Das war ein tolles Angebot, um einen Einblick in verschiedene Berufe zu bekommen und sich zu orientieren. Besonders gefallen hat mir, dass man in angenehmer Atmosphäre viele Fragen stellen konnte.“ Auch die Referenten freuten sich, an ihre frühere Bildungsstätte zurückzukehren und der jüngeren Generation von ihrem eigenen beruflichen Orientierungsprozess zu berichten. Eingeladen wurden die Studienbotschafter im Rahmen der Berufsorientierung vom zuständigen Lehrer Matthias Fleisch und von Uta Mahler-Kraus, der Vorsitzenden des Freundes- und Fördervereins.

Vorlesewettbewerb 2021

Podestplatz im Kreisfinale für Hannah Zwick

Der alljährlich bundesweit ausgeschriebene Wettbewerb der "Stiftung Lesen" und des "Börsenvereins des Deutschen Buchhandels" ist an unserer Schule seit vielen Jahren ein schönes und spannendes Ereignis. Nach den Klassenwettbewerben durften die beiden Klassensiegerinnen Hannah Zwick (6a) und Miriam Holzenthaler (6b)  nochmals ihre Lesekünste unter Beweis stellen. Manuela Vögtle (Jg2) bildete zusammen mit den Deutschlehrkräften Herrn Milos und Frau Gnädig die Jury.

Hannah Zwick wurde Schulsiegerin und erlangte auf Kreisebene den zweiten Platz.

 Herzlichen Glückwunsch!

Osterhase trotz Sturmtief unterwegs

Zur Freude der Schülerinnen und Schüler hatte der Osterhase in der vergangenen Nacht auf dem ganzen Schulgelände Ostereier versteckt.

Es stellte sich heraus, dass der Osterhase - wohl aufgrund der feuchten Witterung - ausschließlich wetterfeste Eier hinterließ.

In der trockenen Schule konnten diese dann aber in echte Schokoeier umgetauscht werden.

 

Geographie-Wettbewerb 2022 – Lena Rauser wird Schulsiegerin


Mehr als 100 Schüler*innen des MHG haben an Deutschlands größtem Geographiewettbewerb
„Diercke Wissen“ teilgenommen, um in einer ersten Runde den Klassensieg und in einer zweiten Runde
den Schulsieg auszuspielen. Hierbei hat Lena Rauser aus der Klasse 10a den 1. Platz erreicht, knapp vor
Jakob Lotzer aus der Klasse 10b (2. Platz) und Carina Jäger aus der Klasse 7b (3. Platz). Vor wenigen
Tagen nahm Lena Rauser daher am Landesentscheid Baden-Württemberg teil, um unsere Schule zu
vertreten. Bei erfolgreichem Abschneiden qualifiziert sie sich für das große Finale am 10. Juni 2022 in
Braunschweig, um dort gegen die besten Geographieschüler*innen Deutschlands anzutreten. Die
Fachschaft Geographie und das MHG gratulieren herzlich und bedanken sich bei allen Schüler*innen
für die Teilnahme.

Bild (von links nach rechts): Jakob Lotzer, Lena Rauser und Carina Jäger

 

 

 

Geographie-LK auf kulinarischer Weltreise

Kino-Abend zum Doku-Erfolg „Weit“


Obwohl die Sehnsucht unendlich groß ist, sind Reisen in ferne Länder und die Begegnung mit spannenden, neuen Kulturen weiterhin nur schwierig möglich. Insbesondere in turbulenten Zeiten ist es für junge Menschen aber dennoch wichtig, dass sie andere Wege aufgezeigt bekommen, um die Welt zu entdecken und ein positives Bild von ihr zu erhalten.
Aus diesen Gründen ging der Geographie-Leistungskurs der Jahrgangsstufe 11 von Herrn Kettner auf kulinarische Weltreise und schaute sich begleitend den erfolgreichen Dokumentarfilm „Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt.“ an. In dieser Doku schildern zwei junge Menschen aus dem Freiburger Raum ihre faszinierenden Begegnungen und Abenteuer ihrer dreieinhalb Jahre andauernden Weltumrundung (ohne Flugzeug!) und eröffnen dabei einen
äußerst hoffnungsvollen und ermutigenden Blick auf die Welt.
In kleinen Teams bereiteten die Kursmitglieder zusätzlich eine kulinarische Überraschung zu einem Land/einer Region ihrer Wahl (und der Weltreiseroute im Film) vor, sodass leckere Gerichte aus Indien, China, Russland, Mexiko, Türkei, dem Balkan, Spanien und Frankreich probiert wurden.
Am Ende der „Weltreise“ angekommen, waren alle Schüler*innen glücklich gesättigt, vor allem jedoch inspiriert vom Mut, der Neugier und dem Vertrauen der Reisenden in unsere Welt, die wie die Doku eindrucksvoll zeigt, so viel Gutes zu bieten hat.

Schulfasnet 2022

Eine große gemeinsame Feier in der Halle war zwar auch in diesem Jahr nicht möglich, aber immerhin konnte innerhalb der Klassen die Fasnet ein wenig gefeiert werden. Nach dem Tanz der Jahrgangsstufe 12 fand die Schülerbefreiung durch die Zünfte statt, woraufhin alle in ein langes Wochenende starteten.

 

Schüler*innen der Klassen 8 erhalten ein Training zum Umgang mit „Microsoft Word“

Einen Besuch der besonderen Art bekamen unsere Schüler*innen der Klassenstufe 8 am Montag, den 24. Januar 2022. Zwei Vertreter der Firma Schubert System Elektronik GmbH, Herr Grathwohl und Herr Music, gestalteten für die beiden Klassen 8a und 8b jeweils eine Doppelstunde, in der die Schüler*innen viele neue Kenntnisse beim Umgang mit dem Schreibprogramm „Microsoft Word“ vermittelt bekamen.  Die Achtklässler*innen berichteten anschließend von zahlreichen neuen Erfahrungen und spannenden sowie lehrreichen 90 Minuten, die wie im Flug vergingen. Für ihre weitere Schullaufbahn fühlen sie sich nun in Bezug auf ihre Medienkompetenz für die anstehenden Herausforderungen gestärkt. Der begleitende Lehrer, Matthias Fleisch, zeigte sich ebenso erfreut über das interaktive Training und dankte den Repräsentanten der Firma Schubert für das tolle Angebot.

Waffeln machen glücklich

Das wurde beim Waffel- und Punschverkauf der SMV ganz deutlich. Die Nachfrage war so groß, dass sich die Schüler*innen geduldig in die lange Schlange einreihten, um das begehrte Gebäck zu ergattern. Die SMV hatte 5 Waffeleisen im Dauereinsatz; nach einer Dreiviertelstunde war der letzte Klecks Teig verbraucht.

 

Spanische Weihnacht

Um den Schüler*innen abseits des Lehrbuchs mit spanischen Weihnachtstraditionen vertraut zu machen, veranstalteten die Spanisch-Lehrkräfte einen besonderen Weihnachtstag. Im Fokus standen Besonderheiten und kulinarische Spezialitäten der „Navidad en España“. Zu den Besonderheiten gehört die spanische Weihnachtslotterie mit dem Hauptgewinn „El Gordo“ („Der Dicke“), die mit allen Spanisch-Klassen simuliert wurde. Im Bild sind einige der Gewinner zu sehen, nämlich Kata Czako  (8a), Sophia Weikart  (9a)  und David Gosztonyi (J1a). Außerdem konnten eine Vielzahl an spanischen Leckereien wie turrón, polvorones, mantecados, aceitunas, chorizo, queso manchego, picos und gazpacho probiert werden.
 

 

Nikolaus besucht die Klassen

Auch in diesem Jahr kam der Nikolaus mit seinem Gefolge und verteilte großzügig Lebkuchen unter den Schülerinnen und Schülern. Aber auch im Lehrerzimmer zückte er sein goldenes Buch, um Bilanz über das Verhalten im vergangenen Jahr zu ziehen. Er lobte das große Engagement und die gute Stimmung der Lehrerinnen und Lehrer, hatte aber auch ernsthaften Tadel auszusprechen: Die Milch für den Kaffee im Lehrerzimmer gehe ständig aus, ohne dass für Nachschub gesorgt würde.

 

 

Geographie-Kurs erkundet die Heimat

Eigentlich sollte die Exkursion der Jahrgangsstufe 11 in die Ferne führen, dies war jedoch aufgrund der Pandemiesituation dann doch nicht möglich. Um die beliebte außerunterrichtliche Veranstaltung nicht absagen zu müssen, machten die Kurslehrer aus der Schwäche eine Tugend und übertrugen die Exkursionsinhalte kurzerhand auf Meßkirch und Umgebung. Mit dem Thema „Meßkirch 2030 – Unsere Vorstellungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung“ machte sich der Geo-Leistungskurs mit den Geographielehrern Herr Kettner und Herr Künstner auf eine winterliche Stationen-Wanderung mit Punsch und Weihnachtsplätzchen. Das erste Ziel war der Industriepark Nördlicher Bodensee mit dem Amazon Verteilzentrum und dem Solarpark Heudorf. Danach ging es über die historische Altstadt in das benachbarte Gewerbegebiet. Neben der Standortanalyse des Industrieparks waren weitere Themen die Vor- und Nachteile der Ansiedlung des Amazon-Verteilzentrums, die ökologische, ökonomische und soziale Perspektive auf den Weltkonzern Amazon, der Solarpark Heudorf als lokales Beispiel für Klima- und Naturschutz sowie die Herausforderungen und Potenziale der Innenstadt von Meßkirch. Der Ausflug endete mit einem gemütlichen Winter-Grillen auf dem Schulhof des Heidegger-Gymnasiums.

Leistungskurs Musik bekommt wertvolle Tipps

von Konzertpianistin Henriette Gärtner

Dass die fachpraktische Prüfung ein Teil des Abiturs sein würde, wussten die vier Schülerinnen schon, als sie vor eineinhalb Jahren Musik als ihr Leistungsfach wählten. Dass sie sich über das Üben mit dem Instrument hinaus für dieses Vorspiel vorbereiten können, erklärte ihnen die Meßkircher Pianistin Henriette Gärtner, die selbst einmal Schülerin des Martin-Heidegger-Gymnasiums war. In einem eindrucksvollen Vortrag erläuterte sie den angehenden Abiturientinnen, wie man sich mental auf ein Vorspiel vorbereiten kann und welche Rolle das Lampenfieber dabei spielt. Dabei wurde deutlich, dass das Lampenfieber durchaus eine wichtige Funktion erfüllt, nämlich für ein leistungsförderndes Spannungslevel zu sorgen. Erst wenn das optimale Erregungsniveau überschritten werde, führe Lampenfieber zu Blockaden und wirke leistungshemmend. Gärtner betonte, wie wichtig es sei, die mentale Einstellung zu trainieren, um in der Prüfungssituation das eigene Potential zeigen zu können. In diesem Zusammenhang riet sie auch dazu, sich von Perfektionsansprüchen zu verabschieden. Nach einer spannenden und intensiven Doppelstunde bedanken sich die Schülerinnen und Kurslehrerin Susanne Pflumm ganz herzlich mit einem kleinen Präsent: einer selbst gebackenen Klaviertastatur, die gemeinsam mit einer Tasse Tee verkostet wurde.

Schüler geben einem KZ-Häftling seinen Namen zurück

Ein Erinnerungsabend am Martin-Heidegger-Gymnasium widmet sich dem Schicksal von Iwan Sadowez aus der Ukraine

Auf dem Friedhof in Meßkirch findet sich das Grab eines „Unbekannten Deutschen“ aus dem Jahre 1945. Aufgrund der Recherchen von Markus Fiederer, Geschichtslehrer am Martin-Heidegger-Gymnasium, steht nun fest: Hier liegen die sterblichen Überreste des KZ-Häftlings Iwan Sadowez aus Welbiwno in der heutigen Ukraine. Im April 1945 war er zusammen mit vielen weiteren Leidensgenossen der Konzentrationslager am Rande der Schwäbischen Alb, vom KZ Spaichingen ausgehend, auf einen sogenannten Todesmarsch geschickt worden. Bei Messkirch muss er entkräftet zusammengebrochen sein und wurde wohl an Ort und Stelle von seinen Peinigern erschlagen oder erschossen.

     

Mit berührenden Beiträgen erinnerten nun die Schüler Celina Bienert, Luisa Braunschweig, Nils Hensler, Jennifer Horn, Pius Kempter, Annelie Muffler, Maren Schmid, Nico Tenkhoff, Manuela Vögtle und Niklas Zwick an das Schicksal von Iwan Sadowez. Sie brachten Berichte von Augenzeugen zu Gehör, die den Zug der Kolonnen durch Meßkirch, ja sogar das Verscharren der erschlagenen Häftlinge im Gewann Münzkreuz beobachtet hatten. Die ausdrucksstarke Stimme der Abiturientin Maren Schmid bereicherte den Abend mit zwei Friedensliedern, die unter die Haut gingen. „Wann ist endlich Frieden?“, hieß es im Refrain des Liedes von Reinhard Mey.

Den zahlreichen Zuhörern konnten die Schüler von ihrem Vorhaben berichten, das Steinkreuz auf dem Friedhof um eine Tafel zu ergänzen, die auf die Identität des Verstorbenen verweist. Die Schüler waren zwischenzeitlich erfolgreich: Die Finanzierung der Tafel ist dank großzügiger Spenden gesichert.

Zu einem der fesselnden Höhepunkte des Abends wurde eine Uraufführung: Yvonne Fiedler, Musiklehrerin am Gymnasium, brachte das Lied „namenlos“ zu Gehör. „Keiner soll namenlos von uns gehen!“, so die Botschaft des Liedes, das Yvonne Fiedler zusammen mit ihrer Mutter in Erinnerung an Iwan Sadowez komponiert hatte.

Abgerundet wurde der Abend durch zwei historische Vorträge: Dr. Andreas Zekorn, Archivar des Kreisarchivs Zollernalb, führte in das System der Konzentrationslager am Rande der Schwäbischen Alb ein. Markus Fiederer informierte über die neuesten Rechercheergebnisse zu Iwan Sadowez. Am Schluss konnte er sogar ein Foto präsentieren, auf dem Iwan Sadowez abgelichtet war. Fiederer verdankt das Foto dem direkten Kontakt mit der Familie Sadowez in Welbiwno. Die 72-jährige Nichte von Iwan Sadowez, Zenia Sadowez, lebt noch heute in Welbiwno. Sie hat nun Gewissheit über das Schicksal und die letzte Ruhestätte ihres Onkels.

Jahrgangsstufe 12 holt Studienfahrt nach

Es war lange ungewiss, ob die üblicherweise in Klasse 11 stattfindende Studienfahrt nach Berlin nachgeholt werden könnte, nachdem sie zunächst aufgrund der Pandemie ausfallen musste. Deshalb war die Erleichterung groß, als die Jahrgangsstufe 12 vor den Herbstferien vollzählig mit ihren Tutoren im Bus nach Berlin saß. Die Gruppe des Martin-Heidegger-Gymnasiums stieg für fünf Nächte in einem Hostel in Friedrichshain ab und fühlte sich in ihrem neuen Kiez sofort wohl. Das Programm unterschied sich von dem vergangener Jahre, da sowohl Bundestag als auch Bundesrat die gebuchten Führungen absagten. Dafür wurden aber andere interessante Bausteine aufgenommen. Spannend war etwa die Führung durch den ehemaligen Flughafen Tempelhof, der die Berliner Geschichte der vergangenen 80 Jahre anschaulich widerspiegelt. Auch die Street-Art-Führung durch‘s Scheunenviertel vermittelte neue Einblicke in die Welt der Straßenkunst und schärfte den Blick für Sticker, Graffitos und andere Kunstformen im öffentlichen Raum. Das Brandenburger Tor, die Gedenkstätte Berliner Mauer, das Regierungsviertel und das Holocaust-Mahnmal gehörten natürlich ebenfalls zum Programm. Mit dem Besuch der Oper nahmen die Jahrgangsstufe ein Angebot wahr, das es im näheren Umkreis in der Heimat so nicht gibt. Bert Brechts Stück „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“, das sich mit der Frage nach den richtigen Zielen im Leben beschäftigt, hinterließ dabei bleibenden Eindruck. Dies galt auch für die Führung durch das ehemalige Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen, die teilweise von ehemaligen Häftlingen durchgeführt wurde, die den Schülerinnen und Schülern anschaulich vermittelten, wie seinerzeit mit politischen Gegnern umgegangen wurde. Den Sonntag verbrachte die Gruppe bei bestem Wetter rund um den Müggelsee. Vom Aussichtsturm der nahegelegenen Müggelberge bot sich ein phantastischer Blick über Berlin und das grüne Umland. Über Dessau, wo eine Führung durch das dortige Bauhaus einen weiteren Schwerpunkt setzte, ging es dann weiter nach Weimar. Hier beschäftigten sich die Abiturient*innen mit der deutschen Klassik, Goethes Wohnhaus, der Weimarar Demokratie, der Gründung des Bauhaus und dem ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald. Trotz seiner Beschaulichkeit zeigte sich Weimar als ein Ort, der repräsentativ für zentrale Ereignisse der deutschen Geschichte steht. Mit vielen neuen Eindrücken ging es schließlich zurück nach Meßkirch.

Schüler*innen des MHG werden bei ihrer Berufswahl unterstützt

In der Woche vom 8. bis zum 12. November fanden in Kooperation mit der Agentur für Arbeit (AfA) Sigmaringen an drei Tagen Einzelberatungen für die Jahrgangsstufen 11 und 12 statt. Herr Feuerstein stand für alle interessierten Schüler*innen aus den entsprechenden Klassen für 30-minütige Beratungsgespräche rund um ihre persönliche berufliche Zukunft zur Verfügung. Wo liegen meine Interessen und Neigungen? Welches sind meine Wunschberufe? Möchte ich studieren gehen? Diese und viele weitere Fragen wurden in diesen individuellen Beratungsgesprächen, die von unseren Schüler*innen in großer Zahl nachgefragt wurden, ausführlich thematisiert. Im Frühjahr 2022 wird es weitere Termine geben. Ein großer Dank richtet sich hierbei an Herrn Feuerstein, der unseren Schüler*innen stets kompetent, freundlich und hilfsbereit zur Seite steht.

Bild: Stefan Feuerstein im Gespräch mit Schülerin Lea Broß (Klasse 11)

Volksbank Meßkirch und Förderverein übergeben Brennofen an das Martin-Heidegger-Gymnasium

Für die Kunsterzieherin des Martin-Heidegger-Gymnasiums, Andrea Stumpf, geht ein kleiner Traum in Erfüllung: Mit der Unterstützung durch die Volksbank Meßkirch und den Freundes- und Förderverein konnte die Schule einen neuen Brennofen anschaffen. Nachdem die alten Geräte aus den 70ern des vergangenen Jahrhunderts in die Jahre gekommen waren und bereits Rostanhaftungen besaßen, bestand hier akuter Handlungsbedarf. Der neue Ofen brennt die Kunstobjekte aus Ton mit neuester Technik und entspricht auch den höchsten Sicherheitsstandards. Stumpf freut sich nun darauf, mit der Klasse 9 die ersten Gegenstände  zu töpfern und den  neuen Ofen  in Betrieb zu nehmen.

Sowohl die Volksbank Meßkirch eG Raiffeisenbank als auch der Förderverein des Gymnasiums bezuschussten die Anschaffung mit jeweils 2000 Euro. Die Gesamtkosten des Brennofens betrugen 9.000 Euro.

Bei der Übergab des Geräts durch Markus Herz, Vorstandsmitglied der Volksbank, und Uta Mahler-Kraus, die Vorsitzende des Fördervereines, bedankte sich Schulleiter Tobias Andelfinger ganz herzlich für die großzügige Unterstützung und hob hervor, dass mit dieser Anschaffung das musische Angebot der Schule um einen wichtigen Baustein ergänzt werde. Auch sei die Schule bei solchen Investitionen auf die Unterstützung durch externe Partner angewiesen, da derartige Summen aus eigenen Mitteln kaum zu stemmen seien.

Herz betonte, dass gerade die Förderung von Kindern und Jugendlichen ein wichtiges Anliegen der Volksbank Meßkirch sei und sie deshalb gerade in diesem Bereich immer wieder gerne einen Schwerpunkt in ihrer Spendenbereitschaft setze. Die finanziellen Mittel würden hier sinnvoll eingesetzt.

Juniorwahl 21 am Martin-Heidegger-Gymnasium

Das spannende Wahljahr 2021 hielt für die Schüler am MHG nicht nur reichlich Diskussionsstoff bereit, sondern im Rahmen der Bundestagswahl auch die Juniorwahl. Diese wird seit vielen Jahren von Kumulus e.V. angeboten. Dieser gemeinnützige Verein aus Berlin engagiert sich für die politische Bildung von Jugendlichen. Die Teilnahme an der Juniorwahl ist aufgrund von öffentlichen Fördermitteln umsonst. Sind diese Mittel ausgeschöpft, können Schulen dennoch teilnehmen, wenn sie eine sogenannte Demokratie-Aktie kaufen. Diese Aktie kostet 250 Euro und wurde für die Bundestagswahl 2021 vom Freundes- und Förderverein des Gymnasiums gesponsert. Dafür versorgt der Verein die teilnehmenden Klassen mit Unterrichtsmaterial, Wahlzetteln, Wahlurnen und weiterem Material. Vier Tage vor der Bundestagswahl, am 22. September, führte der Gemeinschaftskunde-Leistungskurs Klasse 12 von Herrn Regenauer die Bundestagswahl im Kleinformat durch. Von 8 bis 13 Uhr konnten alle Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse ihre Erst- und Zweitstimme abgeben. Mit einer grandiosen Wahlbeteiligung von über 80% wurde das Angebot sehr gut angenommen. Von den 173 Wahlberechtigten nutzen 141 ihr Wahlrecht. Für viele war es ein spannendes Ereignis, den Wahlablauf auch außerhalb des Lehrbuchs kennen zu lernen. Betrachtet man die Ergebnisse der Schule und des gesamten Bundesgebiets, sieht man, dass die bundesweiten Trends auch am Martin-Heidegger-Gymnasium sichtbar werden.  

Sprachdiplom trotz Schulschließung

10 Schülerinnen und Schüler des Martin-Heidegger-Gymnasiums legten im Frühjahr 2021 trotz Schulschließung die schriftlichen und mündlichen Prüfungen zum französischen Sprachdiplom DELF ab. Zu Beginn des neuen Schuljahres konnten die betreuenden Lehrer Matthias Fleisch und Stephan Schmid den Prüflingen ihr Diplom und ihre Glückwünsche überreichen. Das Diplom ermöglicht den Schülern ihre Sprachkenntnisse europaweit nachzuweisen. Außerdem bietet es eine gute Möglichkeit, Erfahrungen im Umgang mit Prüfungssituationen zu sammeln. Die Prüfungen werden in Zusammenarbeit mit dem Institut Culturel Franco-Allemand in Tübingen organisiert, welches auch die schulfremden Prüfer bestellt.

Vordere Reihe v.l.n.r. : Fabienne Bediat, Marina Weikart, Anna Biselli, David Gosztonyi, Sophia Stürmer, Hanna Reitze, Andreas Schamber, Annalena Maier, Kira Zwick. Auf dem Bild fehlt Vanessa Pozegowiak

Spanischklassen kochen Paella

Aus dem Kunstbereich drangen zum Ende des Schuljahres immer wieder verlockende Düfte ins Schulhaus. Der Grund lag in der neuesten Anschaffung der Spanisch-Fachschaft: Um den Schülerinnen und Schülern die spanische Kultur auch sinnlich erfahrbar zu machen, wurde eine große Paellapfanne angeschafft und auch fleißig benutzt. Hier präsentiert die Klasse 9a stolz das Ergebnis, bevor die Pfanne dann gemeinsam geleert wurde.

 

Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Abitur 2021

 

Foto: Tina Himmelsbach

 

Tag des Lesens

Unsere fünften Klassen haben sich auch in diesem Jahr an der Aktion "Ich schenk dir eine Geschichte" der Stiftung Lesen beteiligt.

Unterstützt wurden sie dabei von ihren Deutschlehrern Frau Gnädig und Herrn Milos sowie von der Buchhandlung Schönebeck.

Die Schülerinnen und Schüler freuten sich sehr über das Buch Biber Undercover, das sie als Geschenk von der Buchhandlung erhalten haben.

Das Bild zeigt die Klasse 5a mit ihren neuen Büchern.

 

Geographie-Leistungskurs besichtigt Daimler Test- und Innovationszentrum –

Auch Medizintechnik-Cluster Tuttlingen und Donauversickerung Immendingen werden besucht

Die Exkursionsgruppe mit Standortleiter Reiner Imdahl (hintere Reihe, 6. von rechts) am Daimler Test- und Innovationsgelände Immendingen

Vor wenigen Tagen durfte der Geographie-Leistungskurs des Martin-Heidegger-Gymnasiums einen Blick hinter die Kulissen des Daimler Test- und Innovationsgeländes in Immendingen (Landkreis Tuttlingen) werfen. Die diesjährigen AbiturientInnen und ihre Geographielehrer Lars Kettner und Jonas Künstner zeigten sich begeistert von der Führung durch den Standortleiter Reiner Imdahl. Aus geographischer Sicht war der Umwandlungsprozess vom Garnisons- zum Innovationsgelände von besonderem Interesse. Dass hierbei die Stärkung der regionalen Wirtschaft, die Interessen der Anwohner und die Einbindung von Naturschutzverbänden eine wichtige Rolle spielten, wurde sehr begrüßt. Im Anschluss an die informative Präsentation und eine intensive Fragerunde, folgte schließlich das Highlight des Tages: Im Reisebus der Firma Gaby Hauff durfte das Exkursionsteam unter fachkundiger Begleitung weite Teile des Teststreckengeländes selbst befahren und hautnah viele der mehr als 30 Test- und Prüfstrecken kennenlernen. Unvergessen bleibt hierbei zum Beispiel das Befahren der „unendlichen Gerade“, einem vier Kilometer langen Ovalrundkurs, in dem es durch Kurvenüberhöhungen möglich ist, mit einer bestimmten Geschwindigkeit ohne zu lenken zu fahren. Somit können zum Beispiel längere Autobahnfahrten simuliert werden, was im Bereich autonom fahrender Fahrzeuge von Bedeutung ist. Im Allgemeinen zeigte sich die Gruppe fasziniert von den Einblicken in Zukunftsfelder der Mobilität wie Vernetzung, autonomes Fahren, flexible Nutzung und Elektromobilität. Alle waren sich einig, dass es beeindruckend ist, was Daimler an diesem Standort geschaffen hat. Hier bieten sich beste Voraussetzungen, um die spannenden aber auch herausfordernden Mobilitätsaufgaben der Zukunft angehen zu können.

Um weitere geographische Perspektiven auf den Nachbarlandkreis zu werfen, wurden auch die Stadt Tuttlingen und die Donauversickerung Immendingen besucht. Bei der Donauversickerung standen Themen wie Karst im Vordergrund, in Tuttlingen hingegen ging man Fragestellungen zum Medizintechnik-Cluster, aktuellen städtebaulichen Entwicklungen und der Wehrdiskussion nach.