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Martin-Heidegger-Gymnasium

 

 

 

 

 

Aktuelle Informationen des Kultusministeriums zum Umgang mit der Ausbreitung des Coronavirus

                                                                                                                                                                                                          

 

Der Unterricht für die Klassen 5 bis 10 wurde am Montag, den 15. Juni wieder aufgenommen. Alle Schülerinnen und Schüler werden wochenweise abwechselnd unterrichtet.

 

 

Das Kultusmisisterium informiert unter diesem Link umfassen über das Virus: https://km-bw.de/Coronavirus

 

Ulrich Braunschweig neuer Abteilungsleiter

Das Regierungspräsidium Tübingen bestellte Ulrich Braunschweig mit sofortiger Wirkung zum Abteilungsleiter. Zum Aufgabenbereich des Mathematik- und Physiklehrers, der seit dem Jahr 2002 am Martin-Heidegger-Gymnasium unterrichtet, gehört neben der Stundenplanung nun auch die Weiterentwicklung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereichs. Mit der Bestellung wurde Brauschweig auch zum Studiendirektor befördert. Schulleiter Tobias Andelfinger gratulierte ihm bei der Überreichung der Urkunde herzlich zur Beförderung und begrüßte ihn als neues Mitglied des Schulleitungsteams.

Die Presse berichtete über die inzwischen beendeten schriftlichen Prüfungen:

MESSKIRCh (Südkurier 24. Mai 2020)

Meßkircher Abiturienten sind nach Deutsch-Prüfung entspannt

Erste Hürde genommen: Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse des Meßkircher Martin-Heidegger-Gymnasiums freuen sich über gute Themen bei der ersten schriftlichen Prüfung. Die Prüfungen stehen in diesem Jahr unter den besonderen Vorzeichen der Corona-Pandemie.

VON ISABELL MICHELBERGER

Es ist kurz nach 13 Uhr am Mittwoch. Um die Grafen-von Zimmern-Realschule und das Martin-Heidegger-Gymnasium herrscht Ruhe. Nur wenige Schülerinnen und Schüler mit Mundschutz verlassen die Schulgebäude, um ihren Heimweg anzutreten. Nach und nach kommen auch einzelne Abiturienten aus der Halle am Feldweg heraus, wo sie ihre Abiturprüfung im Fach Deutsch hinter sich gebracht haben. Die Gesichter sind fröhlich bis konzentriert, aber entspannt. Für die meisten der Abiturientinnen und Abiturienten des Martin-Heidegger-Gymnasiums bildete die Deutsch-Prüfung den Auftakt der schriftlichen Prüfungen in diesem durch die Corona-Pandemie verursachten außergewöhnlichen Schuljahr. Allein für die Spanisch-Prüflinge begann der Prüfungsreigen bereits am Montag.

Die Themen der Deutsch-Prüfung waren gut, ist einhellig zu hören. Auch das Thema des Essays über die Handschrift als Visitenkarte habe viele zum Schreiben angeregt. „Es war gut, dass wir noch ein paar Tage Unterricht hatten“, beschreibt Tizian Täuber die Zeit nach der kompletten Schließung der Schulen, die notwendig wurde, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu bremsen. „An den Schultagen konnten wir nochmals ein paar Dinge mit unseren Lehrern besprechen.“ Er fühlt sich von der Schule gut unterstützt. Gleiches erzählt auch Dennis Shudhov. Eine Klausur, bei der sie die gleiche Anzahl von Stunden zum Schreiben zur Verfügung hatten wie bei der Abiturprüfung, habe geholfen, die Zeit gut einzuteilen.

Besondere Stimmung zum Start der Prüfungen

Am Morgen waren alle noch sehr aufgeregt. „Aber nach einer halben Stunde Schreiben habe ich mich gefühlt wie bei einer normalen Klassenarbeit“, erzählt Dennis Shudhov. „Die Nervosität am Morgen war schlimm“, berichtet Jessica Utz. „Ich habe während der ganzen Zeit nichts getrunken und nichts gegessen“, schildert Sarah Riegger ihre Anspannung. Mit den Texten sei sie vertraut gewesen. „Da hatte ich schon Angst, dass ich zu viel interpretiere“, lacht sie und zeigt ihre Druckstellen am Finger. Die politische Diskussion, dass niemand in diesem Jahr durchfallen solle, berührt die Abiturienten wenig. „Wir haben uns alle vorbereitet, um gute Noten zu schreiben“, meint Tizian Täuber.

Der Ablauf erfolgte fast wie in Nicht-Corona-Zeiten. Jeder Prüfling hat seinen festgelegten Platz in der Halle, der mit dem Namen und der Prüfungsnummer gekennzeichnet ist. Die Einzeltische sind im größtmöglichen Abstand voneinander aufgestellt. Normalerweise ist vor dem Prüfungsraum der Sitzplan ausgehängt. „Damit es jedoch nicht zu Ansammlungen vor diesem Plan kommt, haben wir den Sitzplan an alle Abiturienten ausgehändigt“, berichtet Tobias Andelfinger, Schulleiter des Gymnasiums. Der Schulleiter, der auch Deutschlehrer ist, war mit den Themen ebenfalls sehr zufrieden. „Es waren schöne Aufgaben, relativ unspektakulär“, freut er sich.

Sicherungscode für Prüfungsaufgaben

Um sechs Uhr am Morgen erhielt die Schule den letzten Bestandteil des Sicherungscodes, um die Prüfungsaufgaben zu entschlüsseln und auszudrucken. „Das ist ein kurzer Moment der Anspannung“, schildert Andelfinger die Zeitspanne, bis der Zugang zu den Aufgaben steht. Zusammen mit den Lehrerinnen Katja Lammert und Simone Hägele führte er die Entschlüsselung durch und kopierte die Aufgabe für die Schüler. „Um sieben Uhr war alles fertig“, berichtet er. Wie mit den Schülern besprochen, kamen diese, alle mit Mundschutz ausgerüstet, etwa eine Viertelstunde vor Prüfungsbeginn, damit sie nur eine kurze Zeit zusammen warten mussten.

Nun, da die ersten Prüfungen überstanden sind, gehen die Abiturienten gelassener in die folgenden, die diese Woche anstehen, bestätigen Tabea Rothengaß, Benita Knoblauch und Nicola Reichle, bevor sie die Halle am Feldweg verlassen.